
Gleich am 2. Tag des neuen Jahres gab es in Bad Salzungen wieder das Hard as Iron Festival, mittlerweile in der 6. Auflage. Zwar schien es im KW70 diesmal nicht ganz so voll wie beim Fucking Christmas zu sein, aber es muß ja auch nicht immer Gedränge sein.
Startschuss machten die Schaumburger Elivagar. Mit deren Melodic Folk / Death wurde das Metalrad zwar nicht neu erfunden, aber die Truppe um Shouter Joshy konnte sich sicher ein paar Fans erspielen. Musikalisch wurde sich hauptsächlich das 2008er Album "Heirs of the Ancient Tales" konzentriert.
Wurde zur Weihnachtszeit noch zu Hel geritten, gab´s als nächste Band eine Fahrt - Helfahrt. Die Bayer können dieses Jahr ihr 10jähriges Jubiläum feiern und heizten auch gut gelaunt dem Publikum mit ihrem Pagan Metal ein. Sänger Max griff (wie auch Elivagar´s Keyboarder Azalon) hin und wieder zur Flöte um die dargebotenen Songs entsprechend zu untermalen.
Ziemlich ruhig gingen es die Breitunger Odroerir an. Mit Akustikgitarre von Stickel und dem stimmlichen Duo Natalie / Fix (von Menhir) wurden die Gäste aufgefordert: "Laßt Euch Sagen Aus Alten Tagen". Aus diesem 2002er Album und der momentan noch aktuellen Scheibe "Götterlieder" (von 2005) boten uns die Thüringer einen tollen Gig, der zwar selten musikalisch in Aggression ausbrach, aber durchaus positiv überzeugte.
Umso härter wurde es dann bei den Headlinern und Mitveranstaltern aus Trusetal: Gernotshagen. Ihr keyboarduntermalter, mit schwarzmetallischen Anleihen gespickter Pagan Metal wurde entsprechend gut aufgenommen, was nicht zuletzt auch an den Anfeuerungen und dem ein oder anderen "Prost" des Sängers Richtung Publikum lag. Nach einer Zugabe war´s das leider auch schon mit dem Konzertabend.
Fazit: 4 Bands für 10 € ist natürlich top und widerspricht jeder Profitgier - eben von Fans für Fans! Bravo! Rauch ist auch hier wieder allerorts aufgestiegen, aber auch das war nicht wirklich störend. Rechte Fraktion auch wieder anwesend, aber keine Vorkommnisse.
Bis zum Hard as Iron Metal Festival VII!
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