Freitag, 18. Juli 2008

Party.San Pflicht-Anschau-Termine

Donnerstag:

  • Purgatory, Deadborn, Farsot - sollten Zeltaufbau und sonstiger Krimskrams erledigt sein, müßten wir innerhalb der Spielzeit der 3 Bands am Festivalgeländer eintrudeln
  • Skyforger - das erste (Pagan-)Highlight, wollte ich immer schonmal sehen
  • Dismember - wollte ich unbedingt schonmal sehen, ein echter Klassiker aus Schweden

Freitag:

  • Tyrant - Black/Thrash sollte ein guter Anfang für den Freitag sein
  • Hail of Bullets - Martin van Drun(k)en hat uns letztes Jahr mit Asphyx schon nen geilen Gig beschert, außerdem ist hier der Gorefest-Drummer an der Schießbude und die Klampfer sind/waren bei Thanatos - mehr muß ich nicht sagen, oder?
  • Kampfar - Hoch die Hörner, ich hab die Mock-MCD (Vorgängerband von Kampfar) und musikalisch sind die Mannen um Dolk auch sehr erhaben
  • Tyr - Viking-Metal, die Zweite, auch ein Pflichttermin
  • Unanimated - ein paar Posts weiter unten stehen genug Gründe, sich diesen Klassiker zu Gemüte zu führen
  • Endstille - im Kallewerk damals aus bekannten Gründen verpaßt, obwohl anwesend - diesmal schau ich´s mir an
  • Bloodbath - auch bestückt mit hochwertigen Musikern aus Schweden, bin sehr gespannt drauf
  • Bolt Thrower - für Wacken abgesagt, für Party.San zugesagt, dazu noch einer der besten Death Metal Bands auf Erden. Ich freu mich schon auf Basswürgerin Jo Bench

Samstag:

  • Imperious Malevolence - Death/Black aus Brasilien? Gerne!
  • Insision - Falls ich da noch unten bin - warum nicht?
  • Koldbrann - absoluter Pflichttermin zum Glatzeschütteln!
  • Vreid - nachdem Windir aus bekannten Gründen nicht mehr existieren, werde ich Valfar durch meine Anwesenheit auch hier Tribut zollen
  • Impaled Nazarene - Ich habe zwar nur deren Alben "Tol cormpt norz norz norz" und "Ugra Karma", aber es wäre ein Erlebnis "Condemned to hell" mal live zu hören
  • Legion of the Damned - auch früher unter "Occult" bekannt - zwar noch nicht gehört, deshalb wirds Zeit
  • Behemoth - die Prügler aus Polen, schonmal in Bad Salzungen gesehen - ich freu mich aufs Wiedersehen
  • Obituary - Wie auch schon Bolt Thrower - ein echter, unverzichtbarer Klassiker

...ob ich die Bands auch tatsächlich in der Reihenfolge sehen werde, wird sich im Party.San-Nachbericht herausstellen.

Party.San Running Order 2008

RUNNINGORDER 2008
DONNERSTAG / THURSDAY
--------
00:00 - 01:30 - Dismember(swe)
23:00 - 23:45 - Skyforger(ltv)
22:00 - 22:45 - Farsot(ger)
21:00 - 21:45 - Deadborn(ger)
20:00 - 20:45 - Purgatory(ger)

FREITAG / FRIDAY

--------
00:15 - 01:30 - Bolt Thrower(uk)
23:00 - 00:00 - Bloodbath(swe)
22:00 - 22:45 - Endstille(ger)
20:45 - 21:45 - Unanimated(swe)
19:45 - 20:30 - Tyr(far)
18:45 - 19:30 - Kampfar(nor)
17:45 - 18:30 - Lividity(us)
16:45 - 17:30 - Hail Of Bullets
(nl)15:45 - 16:30 - Tyrant(swe)
14:45 - 15:30 - Defloration(ger)
13:45 - 14:30 - Irate Architects(ger)

SAMSTAG / SATURDAY

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00:00 - 01:30 - Obituary(us)
23:00 - 23:45 - Behemoth(pl)
21:45 - 22:45 - Legion Of the Damned(nl)
20:45 - 21:30 - Impaled Nazarene(fin)
19:45 - 20:30 - Maroon(d)18:45 - 19:30 - Vreid(nor)
17:45 - 18:30 - General Surgery(swe)
16:45 - 17:30 - Koldbrann(nor)
15:45 - 16:30 - Facebreaker(swe)
14:45 - 15:30 - Insision(swe)
13:45 - 14:30 - Imperious Malevolence(bra)

Review: Marduk - Rom 5:12

Römerbrief 5,12: Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

Dies zum Thematik der Platte. Auch diesmal wird der Tod in all seinen Facetten beleuchtet, das von Mortuus gestaltete Booklet ist entsprechend stimmungsvoll mit der Vergänglichkeit des Lebens gestaltet. Erneut wird nicht durchweg das Gaspedal durchgedrückt, sondern gezielt an den richtigen Stellen die Geschwindigkeit rausgenommen und sogar ganz auf Gitarren verzichtet ("1651", erneut eine Kooperation mit Arditi) bevor man nahtlos ins Geprügel übergeht ("Limbs of Worship"). Die Produktion ist sehr druckvoll, was bangkompatiblen Nackenbrechern wie "Imago Mortis" gut steht. Aber auch schnelle Songs wie "Cold Mouth Prayer" (der Namensgeber dieses Blogs), zu dem sich der ehemalige Marduk-Sänger Joakim Göthberg ins Studio einfand sind echte Perlen des extremen Metals. Ein zweiter Gastsänger (Alan von den irischen Primordial) wurde für den cleanen Gesang zu "Accuser/Opposer" verpflichtet - auch ein Novum für Marduk. Besonders hervorzuheben sind die Vocals von Mortuus. Was er beim Vorgängeralbum "Plague Angel" noch nicht ausspielen konnte, scheint ihm hier eine wahre Freude zu sein: Er schreit, knurrt, brüllt - die Zweifel an seiner stimmlichen Nachfolge zu Legion (der auch über ein kräftiges, aber bei weitem nicht so variables Organ verfügt) sollten damit endlich begraben werden. Sollte Marduk dieses Niveau beim nächsten Album beibehalten, ist der nächste Dauerrotierer im Player schon gesichert.