
Opener waren (nach einem endlosen Soundcheck) die Thüringer HELRITT. Diese sind in hiesigen Kreisen ja ganz gut bekannt und konnten mit ihrem Pagan Metal überzeugen und ließen die ersten Matten kreisen. Hauptaugenmerk war weiterhin ihr Album "Trotzend dem Niedergang" aber auch neue Stücke wurden vorgestellt. Der Titelsong dieses Albums sollte den Schlusspunkt in ihrem Set setzen, zur Zugabe gabs dann aber nochmal nen guten Midtempo-Banger auf die Ohren.
Als nächstes durften die Dänen VARDLOKKUR auf die Bretter. Diese mußten ihr Equipment fast im Alleingang aufbauen. Sänger Vrede hätte mit seiner Ganzkörperbemalung auch gut zu Gorgoroth gepaßt. Die Nordeuropäer waren zu dritt. Glücklicherweise hat man Bassisten Yngleborgaz nen geilen Sound aus seinem Viersaiter gezaubert, so daß das Fehlen einer zweiten Gitarre hier schon als Pluspunkt gewertet werden kann. Musikalisch gab´s das volle Brett. Kein Klargesang war zu verzeichnen. Mal höllisch schnell, dann wieder groovend - dem Publikum gefiel das sehr. Für mich die Überraschung des Abends!
Durch den Ausfall von Arkona sind MENHIR an erste Stelle gerückt. Soundcheck wurde kaum gemacht, was sich beim ersten Song mit einem zu leisen Monitorsound beim Bassisten rächen sollte. Menhir aus Breitungen hatten hier ja quasi Heimspiel, so wurden wir auch mit einem "Hallo Zuhause!" begrüßt. Musikalisch war es hier gewohnt hymnisch, mit vielen cleanen Vocals, die auch von vielen lauthals mitgesungen wurden.
Ein toller Abend, der schon hungrig auf den 2.1. und 9.4.2009 macht!
1 Kommentar:
Moin Moin,
tja da haben der W und ich wohl was verpasst... :-(
Das mit den Glatzen ist schon mehrmals vorgekommen...in Hildburghausen bei Andras war das noch schlimmer...auf dem Ragnaröök gab es auch schon Vorfälle...
Ich frage mich ernsthaft, ob die Pagan Metal-Szene und/oder die Veranstalter an solch einer Infiltration schuld sind...für den Metal und die Fans ist das mehr als traurig...
Metallischen Gruß
HdN
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